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"Glück Auf" begann in der Kurt-Keicher-Straße 50 Jahre Wohnungsbaugenossenschaft

"Seit einem halben Jahrhundert ist die Wohnungsbaugenossenschaft "Glück Auf" das Zuhause vieler Geraer und damit eng mit den Biografien mehrer Generationen verbunden", sagte Vorstand Uwe Klinger zur Geburtstagsfeier. Er dankte allen, die am Erfolg der Genossenschaft teilhatten, besonders aber den Männern der ersten Stunde, die in den Jahren des Aufbaus den Grundstein gelegt haben. Stellvertretend für viele waren fünf der frühen Mitglieder zum Geburtstagsempfang eingeladen.
Dazu gehört Fritz Triller. Er trägt die Mitgliedsnummer 15, zog 1958 mit seiner Familie als einer der ersten in die Kurt-Keicher-Straße ein, wo alles begann und wo er heute noch wohnt. Auch der 83-jährige Heinz Bandelin, der ebenfalls 1958 in die Genossenschaft eintrat, gehörte zu den Gästen. Er fand in der Straße des Bergmanns sein Zuhause. Ottmar Busse, Heinz Wobser und Siegfried Schmidt erinnern sich ebenfalls noch gern daran, als sie endlich den Schlüssel für ihre aus eigener Kraft geschaffene Wohnung in der Hand hielten. Sie und Rainer Salusa, der 35 Jahre die Geschäfte der Genossenschaft geführt hat, erhielten als kleinen Dank einen Gutschein für eine Jahreseintrittskarte zur Bundesgartenschau 2007.
"Nicht umsonst haben wir den alten Bergmannsgruß ‘Glück’ auf als Namenspate für unsere 1956 gegründete Arbeiterwohnungsgenossenschaft gewählt", erzählte Aufsichtsratsvorsitzender Heinz Steinert. Er selbst sei vor 40 Jahren Mitglied geworden. "Ich war Hauer mit einer jungen Familie. 1972 konnte ich den Wohnungsschlüssel in Empfang nehmen. Meine Aufbaustunden leistete ich, da ich dann Student war, in den Semesterferien oder an den Wochenende", erinnerte er sich. Vieles habe sich seit der Gründung der Genossenschaft verändert. "Egal ob Wohnungsnot und Mangelwirtschaft oder Wohnungsbestand und Überflussgesellschaft", beschrieb er den Weg, immer habe sich die "Glück Auf" den wechselnden Anforderungen gestellt.
Zu den Gratulanten zählte auch Bürgermeister Norbert Hein. Der Wohnungsmarkt sei nicht einfach, räumte er ein, trotzdem sei die Genossenschaft ein gesundes und starkes Unternehmen. Besonders freue er sich, dass sie sich auch im Stadtumbau Ost eingebracht habe.
Die Wohnungsbaugenossenschaft betreut derzeit 4361 Wohnungen und Gewerberäume. Kürzlich konnte das 13000. Mitglied seit der Gründung aufgenommen werden. Für die Modernisierungen von Wohnungen wurden seit 2003 rund 15,3 Millionen Euro ausgegeben.
Neben den Ehrengästen erhielten auch alle Mieter die Gelegenheit, das 50. Jubiläum ihrer Genossenschaft zu feiern. Sie waren zu einer großen Geburtstagsparty mit viel Musik und Unterhaltung in das Geschäftsgebäude in der Berliner Straße eingeladen. Hier konnten sie auch die Chronik mitnehmen, die anlässlich des Jubiläums herausgegeben wurde.

( Helga Schubert, 23.06.2006 )

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