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Küchengarten wird zur großen Bühne

In eine große Bühne für Tanz, Musik, Theater, Klamauk und Possenspiel verwandelt sich an diesem Wochenende der Küchengarten. Das Open-air-Spektakel zieht seine Kreise. Im vergangenen Jahr dem Thüringentag geopfert, soll es 2002 wieder seinen eigenen Reiz versprühen und Tausende von Besuchern in den Bann ziehen. Selbst Generalintendant Dr. René; Serge Mund hatte Angst, dass "Alles Theater" nicht wieder aufgelegt werde, um so erfreulicher sei es, dass die Open-air-Veranstaltung durchgeführt werden kann. Zwar gebe es weniger Geld, doch sei ein anspruchsvolles Programm auf die Beine gestellt worden, sagte er. Das bestätigt auch der stellvertretende Kulturamtsleiter Peter Beyer, der das Programm abwechslungsreich und interessant nannte. Vom 14. bis 16. Juni gibt es auf den Aktionsflächen zwischen Theater und Orangerie 35 Veranstaltungen mit über 400 Mitwirkenden, darunter auch Künstler aus Frankreich, Italien, Russland und England, gab Organisator Dr. Eberhard Kneipel bekannt. Obwohl man auf dieser Strecke etwas zurückfahren musste, da schon die Reisekosten immer höher werden.Trotzdem besticht das internationale Flair von "Alles Theater". Die festliche Eröffnung am Freitag, 14. Juni, 19.30 Uhr, im Konzertsaaldes Theaters setzt die Reihe der erfolgreichen Film-Präsentation fort. Gezeigt wird der Stummfilm "Faust" von F. W. Murnau aus dem Jahr 1926, den der Bremer Komponist Marco Nola erst im vergangenen Jahr mit einer aufwendigen Begleitmusik versehen hat. Die Live-Aufführung mit Chor und Orchester des Theaters dirigiert Gabriel Feltz. Das Theater selbst ist in gewohnter Weise mit sehenswerten Ausschnitten und Szenen aus seinen Programmen auf der Bühne unter freiem Himmel dabei. Akteure aus dem Musiktheater, Schauspiel, Ballett und Puppentheater sind dabei, ebenso wie Bühnentechnik, Theatermaske, Bodypainting, die Theaterfabrik und die Jugendkunstschule Altenburg. Sie wollen einen Eindruck vermitteln, wie es auf den großen und kleinen Brettern in den Theaterhäusern zugeht. Zahlreiche Mitwirkende aus der Region vom Tanzkreis Kristall über das Jugendjazzorchester bis zum Schwarzen Theater der Lebenshilfe ergänzen das Programm, das auch aufnächtliches Spektakel nicht verzichtet. "Feuer, Wasser und Posaunen" heißt es z.B. am Sonnabend, 15. Juni, ab 22 Uhr. Hier zeigt das Feuerwerkstheater der Pyromatiker eine heiße und feuchte Show. Neugier auf verdeckte und versteckte Dinge will die Kunstsammlung Gera mit ihrem kreativen Projekt "Durchblicke" wecken. Gisela Kerekes, die das Projekt mit zehn Geraer Kunstpädagogen vorbereitet hat, will in diesem Jahr die Kinder in ein Labyrinth von Stoffen, Räumen und Wänden bis zu einem geheimnisvollen Inneren führen. Wer übrigens noch alte Bettwäsche, Stoffe, andere Wäscheteile und Klammern hat, kann sie gern in der Orangerie abgeben oder mitbringen. Verändert haben sich die Einlasszeiten. Statt 10.30 Uhr wird am Sonnabend und Sonntag 12.30 Uhr gestartet. Eintrittspreis 6 Euro am Tag, Familienkarte 12 Euro. (NG/hs)

( NG/hs, 14.06.2002 )

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