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Einen wahrhaft spannenden Bau übergeben

Eis und Schnee bestimmten in der vergangenen Woche das Baugeschehen im Wohnpark Petrich-Straße, wo im Auftrag der WBG "Aufbau" Gera e.V. eine Wohnanlage, bestehend aus insgesamt vier Gebäuden und einer Tiefgarage entsteht. Zwar sei man witterungsbedingt mit den Außenanlagen nicht ganz im Plan, so Architekt Heinz Wagner vom Architekturbüro Wagner & Günther Jena, dennoch konnte nach nur 12 Monaten Bauzeit in der vergangenen Woche der 1. Bauabschnitt der hochmodernen Wohnanlage mit ihren drei Häusern und insgesamt 38 Wohnungen übergeben werden.
Die Häuser Kurt-Keicher-Straße 68 und 68a sind barrierefrei, das Haus Franz-Petrich-Straße 23 behindertengerecht errichtet. Es handelt sich um 1-Raum bis 4-Raumwohnungen. Die Wohnungsgröße betragen 44 bis 95 Quadratmeter. In der Tiefgarage befinden sich 26 Stellplätze.
Insgesamt gibt es 16 verschiedene Wohnungsgrundrisse. Alle Wohnungen haben einen Balkon oder eine Terrasse. Die Wohnräume selbst haben Parkett als Bodenbelag. Die Bäder in den barrierefreien und in den behindertengerechten Wohnungen wurden anhand der dafür vorgeschriebenen Einrichtungsstandards gebaut.
"Unser ersten Neubau sollte ein gestalterisch guter, schöpferisch fortschrittlicher, zukunftsweisender und innovativer Bau hier in Gera werden", so WBG-Vorstand Andreas Schricker. Dass es der WBG Aufbau Gera damit ernst ist, zeigt unter anderem die hochwertige Innenausstattung mit Villeroy und Boch Sanitärkeramik, Parkettfußböden oder Echtglasduschabtrennung wie auch die auf einen geringen Energiebedarf ausgerichtete Heizung und Warmwasserbereitung. So beträgt die Wärmedämmung bei den Außenwänden 20 cm, beim Dach 28 cm und bei der Kellerdecke 26 cm. Auch in Sachen Gebäudetechnik bietet die Wohnanlage zeitgemäßen Standrad. In einem Blockheizkraftwerk werden Strom und Wärme zur eigenen Verwendung erzeugt. Beide Systeme werden durch die Solaranlage auf dem Dach unterstützt. Die elektronische Steuerung beider Anlagen gibt der Sonne den Vorrang. Für den Fall, dass beides nicht funktioniert, wurde als Vorsorge ein Gasbrennwertkessel eingebaut.
"Wir leben in einer Zeit des Wandels, mit größtenteils unbekannten Auswirkungen auf unsere Zukunft. Hier muss eine notwendige Bereitschaft für neues Denken vorhanden sein. Wir wollten diese unsere Bereitschaft als Erfolgsfaktor nutzbar machen und uns nicht nach Trends und Mega-Trends orientieren. Innovation hat letztlich nur dann ihr Ziel erreicht, wenn sie auch den Markt und den Kunden trifft, was ja am Ende mit Fertigstellung unseres Neubaues eingetroffen ist, die fast 90-prozentige Vermietung noch vor Fertigstellung", so Andreas Schricker.
Für das Jenaer Architekturbüro eine Herausforderung. "Diesen wahrhaft spannenden Bau verdanken wir der Investitionsbereitschaft der Wohnungsbaugenossenschaft Aufbau", so Heinz Wagner bei der kürzlichen Schlüsselübergabe für den 1. Bauabschnitt.
Die am Baubeteiligten Unternehmen haben vorwiegend ihren Sitz in Gera und Umgebung. Für Geras Bürgermeister Norbert Hein ist die Investition von 6 Millionen Euro eine 6 Millionen Euro gelebte Wirtschaftsförderung, die in der Region bleibt. Natürlich habe eine gehobene Wohnqualität auch ihren Preis. Ein Vermietungsstand von 90 Prozent mache Mut darauf, so Norbert Hein, dass derartige Standards auch anderswo in Gera durchgesetzt werden können. Der Bedarf dafür sei, wie man hier sieht, durch aus vorhanden.
Ihre Entscheidung zum Umzug in den Wohnpark Petrich-Straße haben Wolfgang und Christa John nicht bereut, auch wenn es vor Weihnachten noch sehr viel zu tun gibt. Sie bewohnen eine 58 Quadratmeter große 2-Raum-Wohnung in der 1. Etage, Kurt-Keicher-Straße 68. "Unsere Wohnung ist altersgerecht", so die beiden Rentner, die sich aber besonders über ihr neues Bad freuen. Den alten Badeofen in der Gagarinstraße vermissen sie nicht.

( Reinhard Schulze, 28.12.2010 )

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