Partner

gebr_frank.jpg
verlag_dr_frank_gmbh.jpg
onicom.de.jpg
gera.jpg
RPG_Logo_1.jpg


Hinweise

acrobat_reader.jpg

Button_E_paper.png

Schlagzeilen der Woche

zurück

Zentral, neutral, vernetzt, für alle

Zentral, für alle gut erreichbar, offen, neutral, orientierend, vernetzend – sind die Schlagworte der neuen Anlaufstelle der Stadt Gera. „Service.GEneRAtionen – wir sind der Punkt für alle Bürger dieser Stadt”, bringt Marina Stüwe den Punkt auf den Punkt, der sich in der Heinrichstraße 43 befindet.

Sie ist die Koordinatorin dieser neuen städtischen Einrichtung. „Nach 21 Jahren, 18 davon in Vollzeit, war es an der Zeit den Goldenen Spatzen fliegen zu lassen. Auf meinem Herzen wird immer eine Feder von ihm bleiben. Doch Leben heißt Veränderung, es war für mich an der Zeit”, erklärt Marina Stüwe ihren Schritt im Jahr 2020, nach 21 Jahren Assistenz der Festivalleitung des bekannten Kinder- und Medienfestivals.

Unterstützt wird sie in ihrer neuen Aufgabe von Heidi Kaul. Als gelernte Krankenschwester kennt sie die Bedürfnisse derer, die oftmals vor Barrieren stehen. „Ich habe den Bedarf bei den Patienten gesehen, eine Anlaufstelle zu haben, die Orientierung bietet”, erklärt die 31Jährige, ihren Schritt in die Verwaltung.

Beide Frauen sind in Teilzeit, 30 Stunden pro Woche, angestellt und dem Sozialdezernat angegliedert. Bürger aller Couleur können ihre Anliegen jeglicher Art an drei Tagen die Woche vortragen. „Die beiden Damen sind als Lotsen der Stadtverwaltung, als Enzyklopädisten selbiger, zu verstehen”, veranschaulicht Oberbürgermeister Julian Vonarb die Aufgabe der beiden neuen Stadtangestellten. „Für die Bürger unserer Stadt ist es enorm wichtig, eine Anlaufstelle zu haben, bei der ihnen schnell und unkompliziert weitergeholfen wird. Egal welches Alter, egal welches Anliegen. Die Mitarbeiterinnen vor Ort werden ihr Bestes geben und ich wünsche mir, dass der Service.GEneRAtionen rege genutzt wird”, so das Stadtoberhaupt weiter. Finanziert wird die Anlaufstelle aus Mitteln des „Landesprogramms Solidarisches Zusammenleben der Generationen“ und ist Montag, Dienstag und Donnerstag geöffnet.

„Mit der Eröffnung des Service.GEneRAtionen in der Heinrichstraße 43 wird ein weiterer Meilenstein in der Geraer Innenstadt umgesetzt. In dieser städtischen Einrichtung wird ab sofort beraten, unterstützt und jede Art von Information an den Bürger weitergegeben. In verschiedenen Workshops wurden Akteure aus Initiativen, Vereinen, Politik, Stadtverwaltung und vor allem Bürgerinnen und Bürger vernetzt, um eine Anlaufstelle zu entwickeln, die nicht nur Ratsuchenden zur Seite steht, sondern ebenfalls die vielfältige Infrastruktur für Familien unterstützt und verbindet. Die Bemühungen der vergangenen Jahre sind ein hervorragendes Beispiel für eine aktive und praktikable Bürgerbeteiligung“, betont Sozialdezernentin Sandra Wanzar.

Marina Stüwe und Heidi Kaul beraten zu allen Themen, die den Bürgern Geras auf dem Herzen liegen; sei es als Orientierungshilfe in der Verwaltung, als Vermittlung zu Fachstellen, Verbänden oder Vereinen oder einfach als Ansprechpartner für Ratsuchende. Auch beim Ausfüllen von Anträgen unterstützen die Mitarbeiterinnen gern. „Wir verstehen uns als offenes Haus, in das jede Bürgerin und jeder Bürger der Stadt mit Fragen und Anliegen kommen kann“, erklärt Marina Stüwe. Anzutreffen sind die beiden Lotsen montags und donnerstags, 8 bis 13 Uhr sowie dienstags, 14 bis 19 Uhr. Telefonisch sind sie montags bis freitags (außer dienstags) von 8 bis 14 Uhr, dienstags 14 bis 19 Uhr zu erreichen: ' 8383060; Email: Service.Generationen@gera.de

Hintergrund: Bereits mit dem 2014 vom Geraer Stadtrat beschlossenen Integrierten Stadtentwicklungskonzept zeigte sich der Bedarf vertiefender Unterstützungs- und Informationsangebote im innerstädtischen Bereich. Gera bietet Familien bereits eine gut entwickelte Infrastruktur und die Stadt wird durch verschiedene Maßnahmen – wie Audit familiengerechte Kommune – familienfreundlich gestaltet. Für Familien mit Kindern oder auch für werdende Eltern stehen in Gera umfangreiche Beratungs-, Unterstützungs- und Informationsangebote zur Verfügung. Dies gilt bisher noch nicht im gleichen Maße für Ältere und Menschen die sozial benachteiligt sind. Dem soll mit dem neuen Servicepunkt aktiv entgegengewirkt werden.

( Fanny Zölsmann, 11.09.2020 )

zurück