Partner

gebr_frank.jpg
verlag_dr_frank_gmbh.jpg
onicom.de.jpg
gera.jpg
RPG_Logo_1.jpg


Hinweise

acrobat_reader.jpg

Button_E_paper.png

Schlagzeilen der Woche

zurück

Zschochernplatz wieder beleben

„Placemaking Labs” – frei übersetzt, urbanes Platz machen, damit haben sich 17 internationale Studenten der Bauhaus Universität Weimar beschäftigt. Ihr Fokus galt dem Zschochernplatz. Gemeinsam mit Meg Walker, Gastprofessorin aus New York City, haben sich die 17 jungen Menschen aus 15 Nationen ans Werk gemacht, um den Zschochernplatz in seiner Bedeutung und Funktion herauszuarbeiten und attraktiver zu machen. „Der Zschochern nimmt als Abschluss der Einkaufsstraße Sorge, als Übergang vom Steinweg zur Leipziger Straße und den anschließenden Wohngebieten eine für das Zentrum Geras wichtige städtebauliche Lage ein, gefasst durch eine interessante Mischung von Gebäuden aus unterschiedlichen Epochen”, bringt es Meg Walker auf den Punkt.

Die Wahl fiel auf den Zschochern, da der Platz mit seinem eigenen Quartiercharakter in der Innenstadt einen wichtigen Pol zu den eher großteiligen Strukturen um die zukünftige „Neue Mitte“ bilden könnte. „Durch seine Kleinteiligkeit und Offenheit, die zugleich einen Mündungsbereich und Abschluss der Innenstadt markiert, könnte der Zschochern dazu beitragen, das städtebauliche Gefüge der Innenstadt einzufassen und gleichzeitig ein städtebauliches Gelenk sein“, erklärt Philippe Schmidt, Dozent der Bauhaus-Universität.

Längerfristig sei das Engagement und Zusammenspiel von privatem Investment, Grundstückseigentümern, der Zivilgesellschaft und der Stadtverwaltung gefragt. Wichtig sei es, dass hierbei eine engagierte Zivilgesellschaft aktiv mitwirke, um den Platz neu zu beleben.

Die Ergebnisse der Studenten sind aktuell im Foyer des Rathauses ausgestellt. 

( Fanny Zölsmann, 04.02.2020 )

zurück