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„Wir sind erfolgreich gewachsen”

Der prägende Spruch „Augen auf im Straßenverkehr” wird bald der Vergangenheit angehören. Die Wissenschaft schreitet in immer größer werdenden Schritten voran und macht seit Jahren auch kein Halt mehr vor des Deutschen liebsten Kind. Die künstliche Intelligenz wird es möglich machen und selbstfahrende Autos werden in wenigen Jahren die Straßen füllen. Doch noch ist es nicht so weit, hier und da gibt es einige Pilotprojekte, aber bis tatsächlich Deutschlands Straßen von Computern und Robotern befahren werden, werden noch einige Jahre ins Land gehen. Wohl denen, die genau das am Autofahren schätzen: Freiheit und Selbstkontrolle.

Weniger weit entfernt sind die Entwicklungen hinsichtlich der Kraftstoffart. Das Ziel, einen emissionsfreien Straßenverkehr. „Es gibt viele Entwicklungen, aber aktuell gibt es noch keine effiziente Idee. Die reine E-Mobilität sehe ich nicht als Schlüssel. Eine Mischform aus Wasserstoff und E-Mobilität wäre denkbar”, erklärt Autohausbesitzer Rainer Rabold. 1999 eröffnete er in der Altenburger Straße sein Geschäft und bringt seitdem Suzuki an den Mann und die Frau. Viele Entwicklungen hat er in den letzten 20 Jahren erlebt. Er ist sich sicher, dass die Wissenschaft Lösungen anbieten wird. „Natürlich ist es notwendig, einen nachhaltigen und bewussten Umgang zwischen Mensch, Technik und Natur zu schaffen. Doch man darf auch nicht außer Acht lassen, dass auch der ‚Kraftstoff‘ Elektro produziert werden muss. Woher soll dieser emissionsfrei kommen, wenn auch niemand Windräder oder Atomkraftwerke möchte?”.

Die Verkaufszahlen für die Region Gera des letzten Jahres zeigen, dass die Nachfrage an alternativen Antrieben noch nicht den Markt bestimmen. Unter den 2019 rund 3.500 verkauften Pkws sind 17 E-Mobile und 150 Hybrid-Fahrzeuge. Vielmehr sind es die Käufer, die den Markt hinsichtlich Nachhaltigkeit regulieren. Auch Suzuki hat den deutschen Markt für sich in den Jahren eruiert und Dieselfahrzeuge bereits gestrichen. „Während es früher fast ein Muss war, mit 18 Jahren Führerschein und das erste eigene Auto zu besitzen, wählen heutzutage immer mehr junge, ungebundene Menschen einen eigenen fahrbaren Untersatz ab. Die Möglichkeiten sich alternativ und trotzdem individuell fortzubewegen sind vielfältiger geworden”, weiß Rainer Rabold aus Erfahrung. Dennoch, und da ist sich der Fachmann sicher: Alle Entwicklungen die den Automarkt betreffen, schreiten in einem Tempo voran, an dem sich ein Autohaus anpassen kann.

Angepasst hat sich auch das Autohaus Rabold. „Angefangen hatten wir zu zweit. Ein Angestellter und ich. Mit den Jahren wuchs das Team, mittlerweile heute auf 19 Mitarbeiter und das Areal von 2.500 Quadratmeter auf 12.500 Quadratmeter. Heute sind auch beide meiner Kinder im Geschäft eingebunden. André seit zehn Jahren und Jens seit 2018. Mit der Abgabe der zweiten Hälfte der Anteile an meinen jüngeren Sohn im vergangenen Jahr habe ich mich nun gänzlich aus dem aktiven Geschäft zurückgezogen. Es ist Zeit für die junge Garde.”

Beide Söhne sind im Verkauf tätig. Jens Rabold, als studierter Elektrotechniker übernahm zusätzlich das Online- und Marketinggeschäft.

„Wir werden die Geschicke unseres Vaters vorerst genauso weiterführen”, so Jens Rabold. Expandieren werden sie dennoch. 2020 ist der Bau einer Reifenhalle geplant.

Doch bevor sie so richtig in das 21. Jahr ihres Familienunternehmens durchstarten, wollen sie für die restlichen 20 Jahre Danke sagen. „Wir laden unsere Kunden und Neugierige am Wochenende 17. und 18. Januar, jeweils 10 bis 16 Uhr, zum Neujahrs-Brunch ein. Neben guten Gesprächen warten neue Modelle zum Probefahren”, freut sich Jens Rabold auf viele Besucher. 

( Fanny Zölsmann, 14.01.2020 )

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