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Ich bin wie ihr, ich liebe Äpfel

Gera (NG). Theresia Walsers (*1967) bitterböse Komödie „Ich bin wie ihr, ich liebe Äpfel“ hat in der neuen Inszenierung von Holk Freytag im Großen Haus der Bühnen der Stadt Gera am Freitag, 15. Februar, 19.30 Uhr, Premiere. Die Autorin ist eine der bekanntesten zeitgenössischen Dramatikerinnen und entfaltet in diesem Schauspiel die grotesken Weltanschauungen der unmenschlichen, einst machtvollen Diven mit vielen realen Bezügen.

Drei Gattinnen ehemaliger Diktatoren begegnen sich auf einer Pressekonferenz. Anlass ist die geplante Verfilmung ihrer Biografien. Eine Ähnlichkeit mit historischen Persönlichkeiten wie Margot Honecker, Imelda Marcos und Leïla Ben Ali ist dabei weder zufällig noch unbeabsichtigt. Die Damen lassen sich ihren politischen und finanziellen Hochstatus gern anmerken, fast so, als wären ihre Männer noch im Amt. Dabei sind bereits zwei Ehemänner unfriedlich verstorben und Frau Leïlas Mann steht aktuell „vor so einem grotesken holländischen Gericht“, das Anklage gegen ihn wegen „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ erhoben hat. Vor Beginn der Konferenz plaudern und tratschen die Ladys über Partys bei Stalin, Gedichte von Mao, Schuhsammlungen und schusssichere BHs und erweisen dabei ihren Kolleginnen keinerlei Respekt. Dolmetscher Gottfried kommt ganz schön ins Schwitzen und versucht verzweifelt, durch geschickte Falschübersetzungen eine politische Katastrophe zu verhindern.

Karten gibt es im Besucherservice unter Tel. 8279106.

( vorstufe, 12.02.2019 )

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