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„Apfelbäumchen“ ab März in Kinderhand

Seit Anfang Januar laufen die Umbauarbeiten in der Bieblacher Straße 72, denn im evangelischen Gemeindezentrum Christophorus zieht die neue Kita „Apfelbäumchen“ ein. Doch bis zur Eröffnung und dem damit verbundenen Tag der offenen Tür am 1. März und dem Eröffnungsgottesdienst am 2. März ist noch einiges zu tun. 35 Kinder sollen hier von einem fünfköpfigen Team betreut werden und für diese werden jetzt auf zwei Etagen Gruppenräume, Schlafraum, Küche, Sanitäranlagen sowie Büro und Personalraum ausgebaut. Zudem entsteht, sobald es das Wetter zulässt, auf dem Freigelände hinter dem Haus ein Spielplatz. „Das Apfelbäumchen wird eine Außenstelle der Kita Löwenzahn. Der Bedarf an Kindergartenplätzen in Gera ist weiterhin groß und das Gemeindezentrum bietet ungenutzten Raum. Deshalb haben wir als Träger und nach Absprache mit der Stadt die Entscheidung getroffen, hier weitere Plätze zu schaffen“, erklärt Dr. Friedrich Franke, Vorsitzender des Gemeindekirchenrates. Das Gebäude aus den 80er Jahren und bietet gute Voraussetzungen, so dass der Umbau schnell und effektiv umgesetzt werden kann. Doch trotz vorhandener Strukturen müssen in den kindgerechten Ausbau 170.000 Euro investiert werden. 140.000 Euro kommen dabei über die Infrastrukturpauschale von der Stadt und weitere 30.000 Euro setzt die Kirchgemeinde aus Eigenmitteln für das Projekt ein.

Doch nicht nur die Handwerker haben mit der Fertigstellung noch so einiges vor sich. Auch die Leiterin der neuen Kita, Susann Glauche, ist seit ihrem Arbeitsbeginn im Oktober 2018 mit der Planung im Haus beschäftigt. „Wir haben bereits 31 Anmeldungen vorliegen und damit sich die Kinder ab dem ersten Tag wohlfühlen, gibt es für uns in der Vorbereitung noch viel zu tun. Wie in den anderen Kindertagesstätten der Kirchgemeinde kommt auch bei uns das Religionspädagogische Konzept zum Tragen. Wir berücksichtigen die individuellen Bedürfnisse eines jeden Kindes und schaffen eine vertrauensvolle Beziehung, auf deren Grundlage Lernen und Entwicklung ermöglicht werden kann“, erklärt Glauche während des Rundgangs über die Baustelle. Mit der Kindertagesstätte verschwindet das Gemeindezentrum aber nicht, versichert Pfarrer Stefan Körner. Vielmehr will man das Haus mit der Kita weiter beleben, so dass dadurch auch neue Angebote entstehen und wachsen können und auch bereits vorhandene weiteren Zuwachs bekommen.

( Lars Werner, 30.01.2019 )

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