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Alleinsein ist öde – Leben in Gemeinschaft

Niemand ist gern allein, also auf Dauer. Daher hat sich der ASB Regionalverband Ostthüringen e.V. auf die Fahnen geschrieben, älteren Menschen eine Gemeinschaft zu bieten. „In unserem neuen Seniorenzentrum im Grünen Weg haben wir rund 300 Quadratmenter Platz für eine Seniorenwohngemeinschaft. Sechs ältere Herrschaften können hier künftig gemeinsam leben und wohnen”, erklärt Anke Krause, Geschäftsführerin des ASB, das Pilotprojekt. Denn für Gera ist diese Wohngemeinschaft, die erste ihrer Art. 
Auf den genannten 300 Quadratmetern finden sich sechs Einzelzimmer, jeweils mit Bad, eine großzügige Wohnküche und ein ebenfalls geräumiges Wohnzimmer, dazu ein Hauswirtschaftsraum, ein Bad mit altersgerechter Badewanne und eine zum Entspannen einladende Terrasse. „Sowohl die Wohnküche, das Wohnzimmer als auch drei Einzelzimmer sind möbliert. Wobei noch eine Menge Raum für die individuellen Gestaltungsmöglichkeiten bleibt. Auf Wunsch können auch alle Einzelzimmer möbliert oder unmöbliert vermietet werden, je nach den Wünschen unserer neuen Mieter”, freut sich Anke Krause auf ein baldiges Beleben der ersten Etage im ASB Seniorenzentrum. Eine echte Interessentin gibt es bereits, sie wartet nun auf Mitbewohner. Dafür wird es im Vorfeld gemeinsame Treffen geben, denn das Wichtigste beim Zusammenleben ist, dass man sich „riechen” kann. „Hier in unsere erste Wohngemeinschaft können auch Paare einziehen, ihnen stehen dann zwei Einzelzimmer zur Verfügung, die sie sich individuell zum Schlaf- und/oder Wohnbereich einrichten können”, fügt die Geschäftsführerin an.
Wer sich vorstellen kann, künftig in einer Wohngemeinschaft zu leben, der findet im Mietobjekt des ASB Seniorenzentrums ein Rund-um-sorglos-Paket. Neben der Tagespflege, die 30 Plätze zählt, und täglich ein Unterhaltungsprogramm bietet, ist gleich nebenan das Betreute Wohnen, das Seniorenwohnheim sowie die hauseigene Mensa. 
Neben dem ASB Seniorenzentrum im Grünen Weg verfügt der ASB Regionalverband Ostthüringen e.V.  über das ASB Seniorenpflegeheim „Landgut Rubitz“ mit 77 Plätzen mit großzügigen Garten und Streichelzoo. „Hier in Rubitz bieten wir den Bewohnern ‚Leben auf dem Lande‘. Von Beginn an ist dieses Pflegeheim immer voll belegt”, zeigt sich Anke Krause erfreut. 
Doch während die Nachfrage nach Plätzen nicht abreißt, sieht der Markt nach potentiellen Pflegekräften eher dünn aus. Am 1. August haben zwei neue Auszubildende beim ASB begonnen, zwei weitere Mitarbeiter qualifizieren sich nun zur Altenpflegerin. „Über unserem Pflegeberuf hängt das Damoklesschwert einer schlecht bezahlten Arbeit zu unchristlichen Arbeitszeiten mit schweren Arbeitsbedingungen, dem müssen wir Abhilfe schaffen. Denn bei weitem ist die Pflege nicht so schlecht, wie ihr Ruf”, betont Anke Krause und erklärt, „dass das Kümmern um ältere Menschen ein Geben und Nehmen ist und die zu Pflegenden unheimlich viel Dankbarkeit zeigen. Wir sind uns der Aufgaben bewusst, den Beruf den aktuellen Bedürfnissen anzupassen und haben unter anderem eine Mutti-Schicht eingeführt. Wir wollen auch künftig weitere Vorteile für junge Familien bieten.”
Aktuell sind 29 Frauen in Elternzeit, der Bedarf an Pflegekräften ist da. „Wir stellen jeden unbefristet ein und übernehmen unsere Auszubildenden”, versichert Anke Krause. 
Natürlich ist es das eine, gute familienfreundlichere Arbeitsbedingungen bieten zu wollen, das andere, ob die Politik mitspielt. 
Wer sich für den Pflegeberuf und/oder einen anderen Beruf beim ASB interessiert, der kann sich auf der Internetseite https://www.asb-gera.de/stellenmarkt__ausbildung/ informieren oder zur Bildungsmesse am 8. September im KuK mit Mitarbeitern des ASB ins Gespräch kommen.

( Fanny Zölsmann, 04.08.2018 )

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