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Sommerfest zum Spielzeitende

Dass das Puppentheater Gera mit skurrilen, absonderlichen, aber auch feingliedrigen und märchenhaften Figuren überrascht, ist nicht verwunderlich, doch an diesem Sonnabend, 30. Juni, wird der Park am Gustav-Henning-Platz von Hofnarren, Gauklern, Rittern, Jongleuren und anderen bunten Gestalten bevölkert. Die Puppenbühne lädt von 11 bis 16.30 Uhr zum Sommerfest ein. „Bevor wir in die Sommerpause gehen wollen wir uns damit von unserem Publikum verabschieden. Diesmal stehen die jungen Zuschauer im Mittelpunkt, das heißt aber nicht, dass nicht auch Erwachsene herzlich willkommen sind“, lacht die Leiterin des kleinen Ensembles, Sabine Schramm. Zu Gast ist das Volk von Caraslan e. V. Es verwandelt den Park in eine mittelalterliche Aktionsbühne, in der die Besucher töpfern, basteln, Körbe flechten, auf Schatzsuche gehen und Ritterkämpfe verfolgen können. „Natürlich wird es auch Puppenspiel im Saal geben“, versichert Sabine Schramm. 11.30 Uhr steht „Rapunzel“ auf dem Programm, und 14.30 Uhr wird „Die Schöne und das Biest“ gezeigt. Wer schon immer einmal etwas mehr über die Kunst des Figurenspiels erfahren möchte, kann an einem Workshop mit Theaterpädagoge Peter Przetak teilnehmen. Auf der Probebühne heißt es 12 Uhr „Kleider machen Leute“ und 13.30 Uhr „Blickwechsel“. Während der Eintritt frei ist, werden für die Vorstellungen im Saal Karten verkauft, macht Sabine Schramm aufmerksam.

Nach der Sommerpause stehen für das Puppentheater nicht weniger anspruchsvolle Vorhaben auf der Agenda: „Wir haben am 12. Oktober die erste Premiere mit einem Maskenspektakel nach Moliere ‚Der Misanthrop‘“, verrät die Chefin des Puppentheaters. „Es ist die zweite Inszenierung der Stipendiatin der Theater-Stiftung Gera, Kai Anne Schuhmacher, in der Tradition der Commedia dell‘Arte, bei der das Ensemble und ein Gast mitwirken“.

Im nächsten Jahr wird die Puppenbühne 90 Jahre alt. „Das wird drei Tage und drei Nächte vom 30. Mai bis 1. Juni in unserem Haus und in der Bühne am Park mit verschiedenen Künstlern als Gäste gefeiert“, freut sich Sabine Schramm. Geplant sind für die neue Spielzeit das Puppenspiel „Die kleine Hexe“ nach dem bekannten Kinderbuch von Ottfried Preußler und eine Koproduktion mit dem Musiktheater. Insgesamt hat das engagierte Ensemble 28 Stücke im Repertoire, „wobei wir den Adventskalender und auch die Puppenkunst für Erwachsene fortsetzen und hoffen, nicht nur die kleinen, sonder auch jugendliche und erwachsene Zuschauer begeistern zu können“, überlegt sie.

( Helga Schubert, 30.06.2018 )

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