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Digitaler Mozart im Februar

Weihnachten ist die Zeit des Schenkens. Dieser guten Tradition fühlt sich auch die Gesellschaft der Theater- und Konzertfreunde Gera e.V. verbunden. Jedes Jahr zum Weihnachtskonzert „Musik im Kerzenschein“ im Konzertsaal überrascht der Verein die Theater&Philharmonie Thüringen mit einer Spende. „Die Aufgabe unserer Gesellschaft der Theater- und Konzertfreunde ist es, das Theater in seinen fünf Sparten bei den Inszenierungen zu unterstützen“, verrät die Vorsitzende des Vereins, Helga Klinger. „Wir ermöglichen dem Theater Investitionen, die ansonsten nicht realisiert werden könnten.“

Ein Jahr lang haben die Mitglieder gesammelt. Jetzt sind 20.000 Euro zusammengekommen. Diese stolze Spendensumme besteht aus Mitgliedsbeiträgen, Einnahmen bei Vereinsveranstaltungen wie „Theaterkaffee“, „Theaterleute im Gespräch“, Benefizveranstaltungen, dem Adventsmarkt im Hofgut und beachtlichen Einzelspenden. „In den 27 Jahren des Bestehens wurden mittlerweile über 400.000 Euro an das Theater übergeben“, freut sich Hans-Jürgen Voigt, Schatzmeister des Vereins.

350 Mitglieder zählt der Verein derzeit und Helga Klinger berichtet, dass gerade in den letzten vier Jahren über 100 neue Mitglieder geworben werden konnten. Erst durch die Arbeit von engagierten Mitgliedern werden die Eigenveranstaltungen, wie etwa Benefizkonzerte, ermöglicht. „Im April haben wir Klassik trifft Bundeswehr durchgeführt und im Oktober ein Benefizkonzert im Rahmen der Orgelweihe mit den Kinderchor des Goethegymnasiums Rutheneum in Konzertsaal veranstaltet. Alle sechs bis acht Wochen laden wir zu unserem Theatercafé ein. Günther Marquart stellt neue Sänger im Theaterensemble vor. Der Vorstand und viele Helfer sind am Tag der offenen Tür mit einem Kuchenbasar vertreten. Beim Adventsmarkt des Buga-Fördervereins verkaufen wir Gestecke, Handarbeiten und Basteleien unserer Mitglieder für unseren Vereinszweck. Die Erlöse und die Einnahmen fließen in Form der Spende an das Theater zurück“, berichtet Helga Klinger, die den Verein seit vier Jahren leitet. Mit ihrer Beschäftigung an der Theaterkasse und die Organisation von Theater- und Kulturreisen ist sie auch heute noch konkret mit dem Theater verbunden.

Der kaufmännische Geschäftsführer des Geraer Theaters Volker Arnold verrät, dass das Geld der Inszenierung von Mozarts Singspiel „Die Entführung aus dem Serail“ zugute kommen wird. Die Premiere dafür ist am 9. Februar in Gera. Kobie von Rensburg, Regisseur und Ausstatter zugleich, möchte neue innovative Wege beschreiten. Mittels Videoprojektionen wird sein gesamtes Schauplatzkonzept in den digitalen Raum transportiert. Das Bühnenbild wird durch Leinwandprojektionen und mit hochauflösenden Beamern generiert. Benötigt werden dazu Softwarelizenzen und ein professionelles audio-visuelles Schnittsystem. Diese Anschaffung sei eine wertvolle Ergänzung der vorhandenen Audio- und Videotechnik des Theaters, die darüber hinaus auch bei künftigen Produktionen weiter genutzt werden kann, so Arnold.

Doch damit nicht genug. Bereits im September 2017 konnten durch den Theaterverein 3.000 Euro an das Schauspiel übergeben werden. Dieses Geld war für „Menschen im Hotel“, die erste Inszenierung vom neuen Schauspieldirektor Manuel Kressin bestimmt. Damit konnte eine beachtliche Ausstattung möglich gemacht werden. Mit 500 Euro Zuschuss hat der Verein die Werbung für das 5-Sparten Theater an der Autobahnauffahrt Langenberg unterstützt.

( Wolfgang Hesse, 06.01.2018 )

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