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Starker Dienstleister und Partner

Juli 2010, schon ist Halbzeit für das Jahr 2010. Und ehe man es sich versieht, steht Weihnachten erneut vor der Tür. Die Zeit vergeht rasant und Probleme können gar nicht schnell genug gelöst werden. Es bleibt nur wenig Zeit zum Ausruhen, Besinnen und Nachdenken.
Dennoch nehmen sich viele Betriebe, Unternehmen, Selbstständige aber auch Banken, Behörden und öffentliche Einrichtungen Zeit für einen Rückblick, sie feiern in diesem Jahr ihr Bestehen im bereits zweiten Jahrzehnt nach der Wiedervereinigung.
Mit der politischen Wende vor 20 Jahren, folgte u.a. die Währungsunion. Nicht nur die D-Mark kam, sondern auch zahlreiche Steuergesetze. "Trotz allem war es eine spannende Zeit", erinnert sich Vorsteherin des Finanzamtes Dr. Viola Hahn zurück. Am 1. Oktober 1990 begann sie als Hauptgebietsleiterin Körperschaftssteuer und kurz darauf als ständige Vertreterin des damaligen Vorstehers ihr Amt. Nach acht aufregenden und sieben spannenden Jahren als Vorsteherin in Greiz und Jena, kam sie wieder nach Gera zurück und ist seit dem 1. Oktober 2008 Vorsteherin des größten Finanzamtes in Thüringen.
Doch trotz 20jähriger Erfahrungen, "Ruhe haben wir bis heute nicht. Alles was früher neu war ist heute Routine, doch werden wir stets vor neue Herausforderungen gestellt. Rückblickend kann ich sagen, es waren aufregende 20 Jahre und all das was man geschafft hat, sieht im Nachhinein ganz einfach aus", resümiert Dr. Hahn ihre eigene und die Entwicklung der Behörde und damit verbunden des Steuerrechts.
Mit der Währungsreform am 1. Juli 1990 nahmen auch 77 Mitarbeiter im Finanzamt ihre Tätigkeit auf. "Handlungsfähige Strukturen so aufzubauen, dass sie auch 20 Jahre später noch den gesetzten Ansprüchen gerecht werden, ist eine enorme Leistung und geht nicht ohne engagierte Menschen und motivierte Aufbauhelfer", würdigt Finanzministerin Marion Walsmann das Engagement der Mitarbeiter während der Festveranstaltung am 1. Juli 2010. "Und auch wenn wir über eine atmende Finanzverwaltung verfügen, die sich veränderten Bedingungen anpassen kann, neue Technologien aufgreift und somit schon mit einem Fuß die Zukunft berührt, ist das Steuerrecht unübersichtlich, kompliziert und wird von vielen Menschen nicht mehr verstanden", so die Finanzministerin Walsmann. Man müsse aufpassen, dass der Steuerzahler nicht an der Komplexität der Steuergesetze ersticke. "Denn seit 1990 wurden 128 Steueränderungsgesetze, das entspricht durchschnittlich sechs pro Jahr, auf den Weg gebracht", so die Ministerin und fordert ein vereinfachteres Steuerrecht, welches zugleich eine bessere Steuermoral schaffen und die Arbeit im Amt erleichtern könnte.
In den Jahren habe sich, so die Vorsteherin Dr. Hahn, das Finanzamt Gera nicht nur zu einem guten Dienstleister, sondern auch zu einem anerkannten Partner für andere Verwaltungsbereiche entwickelt.

( Fanny Zölsmann, 09.07.2010 )

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