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Es geht was in Gera

Viele große Themen beschäftigen mich

und beschäftigen gleichermaßen den

Stadtrat.

Ich möchte Ihnen aber heute mal „mei-

ne“ Zahl des Tages nennen: 845. Woher

kommt diese Zahl? Es ist die Zahl der

laufenden Vorgänge, die seit dem ersten

Januar diesen Jahres bis vergangenen

Freitag in meinem Büro angekommen

sind. Und dabei wird nicht zwischen

vermeintlich „groß“ oder „klein“ unter-

schieden. Denn im Zweifel ist jedes

Anliegen, jeder Vorgang auf seine Art

gleich wichtig oder für den jeweiligen

Verfasser von Bedeutung. Das bedeutet,

dass pro Woche rund 65 neue Themen,

Anfragen o.ä. auf meinem Tisch landen.

Und die Bandbreite ist riesig: von Inves-

torengesprächen, über Beschwerden,

hin zu Verbesserungsvorschlägen, usw.

usw.

Es freut mich dabei umso mehr, wenn

wir wichtige Bausteine für unsere Stadt

Schritt für Schritt weiter entwickeln

und zur Umsetzung bringen. Dazu

gehört zum Beispiel, dass wir bei der

Entwicklungsfläche vor dem KuK in

breiter Öffentlichkeit diskutieren konn-

ten. Dazu gehört, dass wir endlich mit

unserem Amtsblatt neue, moderne

Wege gehen können, die gleichzeitig

auch ressourcenschonend sind. Die

Verwaltung wird ein kleines Stückchen

digitaler. Und weitere Schritte sollen da

auch noch folgen.

Neben den großen und bedeutenden

Themen, die langfristig für unsere Stadt

von Bedeutung sind, laufen viele kleine

Projekte nebenher und kommen Stück

für Stück zum Abschluss.

Ganz wichtig in den nächsten Wochen

ist dennoch, dass ich meine maximale

Kraft darauf legen werde, dass wir alles

Mögliche tun, damit die GWB Elstertal

möglichst wieder –mit Unterstützung

des Freistaates- in die öffentliche Hand

kommt. Und das wird nur mit hoher

Unterstützung des Freistaates gehen,

denn Gera wird das nicht alleine finan-

ziell schultern. Dafür haben wir zu viele

andere offene „Baustellen“, die nicht

darunter leiden werden.

Ich halte Sie dabei auf dem Laufenden.

Herzlichst Ihr Julian Vonarb Insgesamt 150 Exponate können noch bis zum 2. Juni im Museum für Angewandte Kunst bestaunt werden. Lesen Sie untenstehend mehr

dazu.

Foto: SV/Hubka

Chic Parisien

Gera (gw).

Am Sonnabend,

13. April, von 9 bis 13 Uhr rufen

Stadtverwaltung, GUD Geraer

Umweltdienste GmbH & Co. KG,

Abfallwirtschaftszweckverband

Ostthüringen, der Verein „Ja – für

Gera e.V.“ und die OTEGAU Ar-

beitsförder- und Berufsbildungs-

zentrum GmbH Ostthüringen/

Gera die Einwohner der Stadt zum

diesjährigen Frühjahrsputz im

Stadtzentrum auf.

Oberbürgermeister Julian Vonarb

ist nach wie vor begeistert von der

Aktion und ruft alle Einwohner der

Stadt auf, in ihrem Umfeld aktiv

zu werden: „Gera gehört uns allen.

Deshalb sollten wir auch alle mit

anpacken und unsere Stadt sauber

halten. Der Frühjahrsputz in den

verschiedenen Stadt- und Ortstei-

len ist dafür eine hervorragende

Gelegenheit. Lassen Sie uns ge-

meinsam Grünflächen, Parks und

Spielplätze aufräumen, Spaß haben

und – wie man früher sagte beim

gemeinsamen Subotnik – etwas

Gutes tun!“ Herzlich bedankte sich

der Oberbürgermeister bei allen

Organisatoren, vor allem beim Ver-

ein „Ja – für Gera e.V.“, der wieder

wesentlicher Antreiber der Aktion

ist.

Zentrumsputz:

Der Verein „Ja -

für Gera e. V.“ wird sich mit dem

ihm zur Verfügung stehenden

Kräften auch in diesem Jahr wie-

der vorrangig auf die Innenstadt,

innenstadtnahe Gebiete, Stadtein-

und Stadtausfahrtzonen sowie aus-

gewählte Bereiche des Stadtwaldes

und seines Umfeldes konzentrieren.

Wer hierbei mitmachen möchte,

kann sich ab sofort beim Verein „Ja

- für Gera e.V.“ über den Mailkon-

takt

info@ja-fuer-gera.de

melden.

Wer sich kurzfristig zum Mitma-

chen entscheidet, der kommt am

13. April zwischen 8.30 Uhr und

9.00 Uhr direkt zum Hauptein-

gang KuK/Eventfläche. Auch die-

ses Jahr werden die Helfer des sehr

komplexen Einsatzes ab 12 Uhr im

Steinweg durch den Verein „Ja- für

Gera“ e.V. versorgt.

Lusanputz:

Das Stadtteilbüro

Lusan ruft für Freitag, 12. April, die

Lusaner dazu auf, sich an der Ak-

tion zu beteiligen. Treffpunkt für

Interessierte, die sich nicht schon

für Projekte entschieden haben, ist

9 Uhr in der Werner-Petzold-Stra-

ße 10. Dort gibt es auch nach dem

Einsatz im Garten Roster und Er-

frischungsgetränke. Jeder kann die

Aktion aber auch unmittelbar an

seinem Wohnblock unterstützen.

Kontakt und Informationen: stadt-

teilbuero.lusan@web.de

Bieblachputz:

Das Stadtteilbüro

Bieblach ruft ebenfalls zum Früh-

jahrsputz auf. Für den Zeitraum

vom 08. bis 13. April haben bereits

viele Bürgerinnen und Bürger, In-

stitutionen, Schulen und Kinder-

gärten zugesagt. Die Koordinierung

beim Abfahren der anfallenden

Müllbeutel erfolgt über das Stadt-

teilbüro. Hier können Standort/

Objekt und die Menge der angefal-

lenen Müllsäcke gemeldet werden.

Kurzentschlossene können sich

am Sonnabend, 13. April, 10 Uhr in

Bieblach am Speitewitz (Nähe Kauf-

land) am Glascontainer treffen und

sich unter der Koordination der

Stadtteilmanagerin beteiligen. Kon-

takt und Informationen: sb.gerabie-

blach@gmail.com

Der Abfallwirtschaftszweckver-

band stellt bereits seit Jahren ko-

stenlose Container für die Entsor-

gung in Gera bereit und die GUD

unterstützt mit Sammel- und Reini-

gungstechnik. Auch der Fachdienst

Stadtgrün der Stadt wird mit allen

zur Verfügung stehenden Kräften

sowie kommunalen Transportern

an den unterschiedlichen Standor-

ten tüchtig Hand anlegen.

Wettbewerb um

den „Goldenen Besen“

Es wird dieses Jahr erstmalig ei-

nen Wettbewerb geben.

Senden Sie bitte ein Foto mit

aktiven Helfern und eine kurze

Beschreibung des Bildes an frueh-

jahrsputz@otegau.de

. Durch eine

Jury aus Stadtteilmanagern, Stadt-

verwaltung Gera, OTEGAU und

„Ja-für-Gera“ wird das beste Foto

ausgewählt und als Trophäe gibt es

öffentlichkeitswirksam den „Gol-

denen Besen“, der in Zukunft als

Wanderpokal jährlich neu verge-

ben wird. Alle Orts- und Stadtteile

der Stadt, alle Vereine und Hausge-

meinschaften sind freundlichst auf-

gerufen, in ihrem näheren Umfeld

aktiv zu werden. „Ich würde mich

freuen, wenn es uns gelingt, den

Frühjahrsputz in das Bewusstsein

der gesamten Geraer Bevölkerung

zu tragen und das überall fleißige

Menschen im ganzen Stadtgebiet

tätig sind“, erklärt Sascha Neudert

von der OTEGAU, der den Gol-

denen Besen sponsert.

Die Putzsaison hat begonnen!

17. Frühjahrsputz erstmals mit Wettbewerb um den „Goldenen Besen“ –

Geraer sind zu Putzaktionen in ihrem Umfeld in der Zeit vom 8. bis 21. April aufgerufen

Gera (gw).

Zur Förderung Geraer

Kulturinitiativen, von Breitenkul-

tur und Kunstprojekten von Verei-

nen und sonstigen freien Trägern,

Künstlern und Privatpersonen wird

die Stadt Gera auch 2019 auf Vor-

schlag des Bildungs-, Kultur- und

Sportausschusses einen Anteil in

Höhe von zehn Prozent aus der Zu-

wendung des Freistaates Thüringen

zum Ausgleich kommunaler kultu-

reller Belastungen zur Verfügung

zu stellen. Gefördert werden sollen

vor allem Kulturprojekte, die für

die Lebensqualität in der Stadt Gera

eine besondere und öffentlich wahr-

nehmbare hohe Wertigkeit haben

oder sich durch hohe künstlerische

Qualität, Originalität oder herausra-

gendes ehrenamtliches und soziales

Engagement auszeichnen.

Förderfähig:

Veranstaltungspro-

jekte, Sachkosten, Bildungsmaßnah-

men, Aufwandsentschädigungen,

künstlerische Leistungen sowie Ge-

schäftskosten (eingeschränkt).

Nicht förderfähig:

Maßnahmen,

die gewerblichen Zwecken dienen,

Karnevalsprojekte, Sportveranstal-

tungen, individuelle Hobbypflege,

Aufwendungen für Verköstigung

und vermögenswirksam relevante

Leistungen.

Die Förderung bezieht sich aus-

schließlich auf Projekte im Jahr

2019. Erhaltene Zuwendungen

müssen bis 31. Dezember 2019 ver-

ausgabt werden. Anträge auf Kul-

turförderung 2019 können bis 16.

April (Poststempel/Elektronischer

Nachweis) auf der Grundlage des

Antragsformulars „Kulturförderung

2019“ an

Fachdienst Kultur

Fachgebiet Museen und

Kulturförderung

Schloßstraße 1

oder

kultur@gera.de

gestellt werden. Antragsformulare

sind auf

www.gera.de/ausschreibun-

gen abrufbar. Entscheidungsgremi-

um ist der Ausschuss für Bildung,

Kultur und Sport des Stadtrates.

Förderung der Kultur

Vereine und Initiativen können Anträge stellen

Gera (gw).

Das Museum für An-

gewandte Kunst Gera zeigt eine neue

Sonderausstellung zur Pariser Mode

am Beginn des 20. Jahrhunderts. Zu

sehen sind rund 150 einzigartige

Modegrafiken, die die Modelle der

Haute Couture in zeitgenössischem

Kolorit darstellen, ergänzt durch

fantastische Kleider und Acces-

soires, die einen Hauch der dama-

ligen Zeit vermitteln.

Von der traumhaft verklärten Zeit

des Art Dèco geht bis heute eine

faszinierende Anziehungskraft aus.

Das „Goldene Zeitalter“ verbindet

sich mit ausschweifenden Leben,

Revue, Theater oder neuen Tanz-

stilen wie Charleston, Swing und

Stepptanz, kurzem Rocksaum, ge-

rade geschnittenen Kleidern, Bubi-

kopf und Topfhüten. Mit kurzeitigen

Vergnügungen entfloh man der

gesellschaftlichen Realität, die von

Krieg, Inflation und sozialen Kri-

sen geprägt war. Der Modestil der

1920er-Jahre wurde weitestgehend

von der damaligen Kunstmetropole

Paris beeinflusst, die viele avantgar-

distische Künstler anzog.

Die Grundlage dieser Ausstel-

lung sind Exponate aus den eige-

nen Sammlungen des Museums,

die größtenteils noch nicht in der

Öffentlichkeit präsentiert wurden.

Ergänzt wird die Schau durch Leih-

gaben einer hochkarätigen Privat-

sammlung mit Modegrafiken, Klei-

dern, exzellenten Kosmetikkoffern,

Schuhen und Kleidern.

In Kooperation mit Dozenten der

TÜV-Rheinland Schule werden ei-

nige interessante Workshops ange-

boten. Interessierte können etwas

zur Technik der Pochoir, einer spe-

ziellen Drucktechnik, die zu Beginn

des 20. Jahrhunderts zur attraktiven

Wiedergabe in Journalen genutzt

wurde, erfahren und anwenden. Da-

rüber hinaus wird eine alte Hand-

werkskunst, die Batik, neu entdeckt

und ausprobiert. Eine Führung un-

ter nicht alltäglichen Aspekten führt

das Thema der Angewandten Kunst

und der Naturkunde zusammen.

Für die großzügige finanzielle Un-

terstützung dankt die Stadt Gera der

Thüringer Staatskanzlei.

Wissenschaftliche Unterstützung

und fachtechnische Beratung erhielt

das Projekt durch Dr. Adelheid Ra-

sche vom Germanischen National-

museumNürnberg und dem Samm-

ler Moritz van Beck.

Die Ausstellung ist bis 2. Juni, Mitt-

woch bis Sonntag und an den Feier-

tagen von 12 bis 17 Uhr, zu sehen.

Haute Couture zu

Beginn des 20. Jahrhunderts

Ausstellung im Museum für Angewandte Kunst

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geraer wochenmagazin

7. Jahrgang / Ausgabe 13 / Mittwoch, 3. April 2019