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Neues

Gera

Seite 3

Mittwoch, 12. September 2018

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Sonntag nur Schautag!

Von Helga Schubert

Ein herzliches Willkommen galt

zum Spielzeitauftakt von Theater &

Philharmonie Thüringen zwölf jun-

gen Tänzern, die es geschafft haben,

in das Elevenprogramm des Thü-

ringer Staatsballetts aufgenommen

zu werden. Das Projekt, das von der

Thüringer Staatskanzlei bis 2024

mit 250.000 Euro pro Jahr gefördert

wird, bietet den Eleven eine einmali-

ge Chance aufbauend auf ihrer Bal-

lettausbildung erste professionelle

Bühnenerfahrungen zu sammeln.

Die Theaterhäuser in Gera und

Altenburg bieten dazu die besten

Voraussetzungen, denn das Ballett

ist nicht nur mit eigenen Aufführun-

gen präsent, sondern auch in Auf-

führungen des Musiktheaters und

des Schauspiels. Die zwölf Neuen,

die das Ballettensemble auf 34 ver-

stärken, freuen sich auf ihren Einsatz

beimThüringer Staatsballett. Um sie

zu finden, ist Ballettdirektorin Silva-

na Schröder in verschiedene Länder

gereist. In Brasilien zum Beispiel,

woher die größte Zahl der Eleven

stammt, hätten sich zu dem mehr-

tägigen Vortanzen mehr als 100 In-

teressenten gemeldet, erzählt sie. Ein

Tänzer kommt vom Ballett-Konser-

vatorium Shenyang in China, wo

Silvana Schröder eine Gastdozentur

absolvierte. Die Tanzakademie Zü-

rich in der Schweiz, aber auch die

Palucca-Schule in Dresden und die

Staatliche Ballettschule Berlin wa-

ren weitere Auswahlorte der Geraer

Ballettchefin. Mehr als 15 Nationen

seien nun imThüringer Staatsballett

vertreten.

Generalintendant Kay Kuntze

begrüßt das Elevenprogramm, das

nach dem Thüringer Opernstudio,

der Dualen Orchesterakademie in

Zusammenarbeit mit der Jenaer

Philharmonie und dem Stipendi-

at für eine Puppentheaterregie die

vierte Ausbildungsmöglichkeit für

junge Künstler bietet. „Da ist noch

viel Musik drin“, sieht Kay Kuntze

die vielfältigen Einsatzmöglichkei-

ten voraus. Das Publikum wird die

Eleven zur Premiere des Musicals

„Cabaret“ am28. September erleben.

Dabei sind sie auch zur ersten Pre-

miere des Thüringer Staatsballetts in

Erfurt mit der Ballett-Uraufführung

„Giselle“ am 10. November.

In Vorbereitung ist die Thüringer

Ballettfestwoche vom 25. Januar

bis 3. Februar 2019 in Gera. In ei-

ner eigenen Produktion werden die

Eleven unter dem Titel „Festhalten“

ihr Können zeigen. Choreografiert

wird das Ballett von Hudson Olivei-

ra, Ensemblemitglied des Thüringer

Staatsballetts. Die alle zwei Jahre

stattfindende Ballett-Festwoche hält

vier eigene Tanzstücke sowie die

Werkstatt für Kinder- und Jugend-

ballett bereit. Gastspiele geben das

Landesjugendballett der Staatlichen

Ballett-Schule Berlin, das Ballet

de l‘Opera de Metz-Metropole aus

Frankreich, und aus den USA reist

das NW Dance Project von Sarah

Slipper an. (Karten:

(

827 8105)

Silvana Schröder hat den neuen

Ballettmeister Vitalij Petrov, der seit

2004 zum Ensemble des Thüringer

Staatsballett gehört, die neue Dra-

maturgin und Managerin Franziska

Mölle und die Korrepetitorin Simo-

na-Laura Hanga an ihrer Seite. Sie

alle nehmen nun den tänzerischen

Nachwuchs unter ihre Fittiche. Die

Eleven können nach einem Jahr in

ihre Heimat zurück, wo sie sich im

letzten Ausbildungsjahr befinden,

außerdem besteht eine Option für

ein weiteres Jahr in Gera.

Eleven starten auf Geraer Bühne

Thüringer Staatsballett profitiert vomNachwuchsprogramm - Ballett-Festwoche in Aussicht

Junge Tänzerinnen und Tänzer des Elevenprogramms zur erste Probe

im Ballettsaal des Geraer Theaters:

Foto: Schubert

Von Wolgang Hesse

Können Unternehmer erfolgreich

wirtschaften und gleichzeitig ihren

Glauben als Christen leben? Die-

ses Thema klingt spannend. Der

Arbeitskreis Evangelischer Unter-

nehmer in Deutschland e.V. (AEU)

widmet sich seit 1966 dieser Frage

und möchte die Unternehmer pro-

testantischen Glaubens zusammen-

führen und in ihren Entscheidungen

unterstützten. Derzeit beschäftigt

sich der AEU mit den Herausforde-

rungen von Digitalisierung und Bil-

dung. Zwei Veranstaltungen fanden

dazu bereist in Gera statt. Während

einer Zusammenkunft bei RITTAL,

ein Unternehmen der Friedrich Loh

Group, konnte bereits das Thema

mit Landesbischöfin Ilse Junker-

mann und Thüringens Regierungs-

chef Bodo Ramelow erörtert wer-

den. Die Gruppe Mitteldeutschland

des AEU traf sich am 30. August

erneut in Gera und informierte sich

über die Arbeit des Evangelischen

Geschäftsführers Walter Bauer und

die Umsetzung der Digitalisierung

in der ELECTRONICON Kon-

densatoren GmbH. Während einer

Führung durch den Betrieb über-

zeugten sich die Unternehmer vom

Produktionsprozess und hatten die

Gelegenheit mit Arbeitnehmern

zu sprechen. Seit 1938 existiert die

Kondensatoren-Produktion in Gera

und liefert derzeit Wickelkondensa-

toren für Energieprojekte in die gan-

ze Welt. Wie dies im Zuge von In-

dustrie 4.0 und in enger Verbindung

mit Digitalisierung und Bildung zu

schaffen sei, erläuterte Walter Bauer

im anschließenden Impulsvortrag in

der Geraer Johanniskirche. Neben

einem modernen ERP-System, einer

elektronische Ordnerstruktur und

einer Dokumentenverwaltung fin-

den digitale Medien in der Bildung

und Weiterbildung der 600 Beschäf-

tigten Einsatz. Mit 22 Auszubilden-

den schaffe die Firma einen soliden

Personalzuwachs für die Zukunft.

Die Mitarbeiter würden Schritt für

Schritt in die längst praktizierte di-

gitale Produktionssteuerung einge-

führt. Dabei sieht Bauer die Digita-

lisierung auch als eine Chance für

interessante Berufsbilder.

Mit einem Grußwort eröffnete OB

Julian Vonarb die Vortragsreihe. Als

Christ und früherer Unternehmer

kann sich Vonarb recht gut in die

Herausforderungen bei der Digi-

talisierung hineinversetzen. Trotz

Bewegung und rasanten techni-

schen Veränderungen habe sich die

Hoffnung nach einer besseren Welt

bisher nicht erfüllt, was die tägli-

chen Berichte in den Nachrichten

eindeutig zeigten, so der OB. „Der

Veränderungsgeschwindigkeit muss

man sich stellen. Das passiert jedoch

nur mit und über Bildung.“ Dabei,

so gibt Vonarb zu bedenken, müsse

man die digitalen Informationsquel-

len im Internet kritisch sehen. „Das

gegoogelte Wissen wird oftmals mit

Wahrheit gleichgesetzt. Das ist eine

gefährliche Entwicklung.“ Nicht in

der akademischen Ausbildung allein

läge die Zukunft, sondern es sollte

vielmehr die Stützen der Gesell-

schaft gefördert werden. Das seien

die produktiven Berufe, Fachkräfte

und Handwerker.

Jochen Trautmann von der Steuer-

kanzlei Trautmann & Partner hat die

Veranstaltung in Gera geplant und

vorbereitet. „Nicht alles was geht

ist erlaubt“, so Trautmann. „Man

darf nicht, wie bei der Industriali-

sierung, die gleichen Fehler machen

und die Menschen außen vor lassen,

sondern zunehmend die ethischen

Aspekte bei der Digitalisierung und

Bildung in den Fokus rücken. Die

Umsetzung von christlichen Werten

muss auch im unternehmerischen

Handeln sichtbar sein.“ Nur so kön-

ne die Marktwirtschaft sozial blei-

ben oder wieder sozial werden. In

Gera gebe es gute Ansätze dafür. Die

Christliche

Gemeinschaftsschule,

die Friedrich Loh Group oder auch

ELECTRONICON zeigten dazu

Wege auf.

Als Fazit fixierte Julian Vonarb

zwei Schwerpunkte für eine erfolg-

reiche Digitalisierung. „Zum einem

gehört die Ausbildung und Fortbil-

dung zu den wichtigsten Heraus-

forderungen. Dazu ist Gera mit der

Dualen Hochschule und einem brei-

ten Schulbildungsangebot sehr gut

aufgestellt. Die Stadt wird viel Geld

in Schulen und Gebäude investie-

ren“, erklärt der Oberbürgermeister.

„Zweitens müssen wir den neuen

Formen offen gegenüber treten und

uns mit der Digitalisierung zielstre-

big auseinandersetzen.“

Um sich diesen Herausforderun-

gen in Gera und im näheren Um-

kreis der Stadt erfolgreich stellen zu

können, lädt Jochen Trautmann am

23. November in seine Kanzlei ein.

Ziel soll die Vertiefung der disku-

tierten Punkte und die Bildung einer

regionalen Arbeitsgruppe Gera im

Rahmen des AEU sein.

Glauben und Handeln

Arbeitskreis Evangelischer Unternehmer spricht über Digitalisierung und Bildung

Treffen im Kondensatoren Werk Gera: (von links) Jochen Trautmann,

Walter Bauer, Geschäftsführer ELECTRONICON und Friedhelm

Wachs, stellv. Vorsitzender vom Arbeitskreis Evangelischer Unterneh-

mer in Deutschland e.V.

Foto: Hesse

Morbus Bechterew

Gera (NG).

Eine neue Selbst-

hilfegruppe Morbus Bechterew

oder artverwandte Krankheiten

wird am Mittwoch, 26. Sep-

tember, 15 Uhr, in der Ehren-

amtszentrale, Kornmarkt 7, ge-

gründet. Ziel ist es, gemeinsam

ein Funktionstraining in Form

von Wassergymnastik ins Leben

zu rufen. Weitere Infos über Ina

Ruddat,

(

(0178) 9333219.